Rheinperlen
   
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EUROGAMES 2008 Barcelona

Ergebnisse:
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Medaillenspiegel der Rheinperlen:

Gold
Silber
Bronze
3
6
7

Tapas vor die Perlen:

Zwei Tage lang waren 21 Rheinperlen zu Gast im Schwimmbad 'Bernat Picornell', Barcelonas ehemaligem Olympiapool.
Die wahren Rekorde erschwammen diesmal andere, doch unsere Medaillenausbeute von insgesamt 16 (3 x Gold, 6 x Silber und
7 x Bronze) geprägten Metallscheiben an buntem Band braucht sich nicht zu verstecken.
Erst recht nicht hinter Bochum (s. Medaillenranking, letzte Seite).


(Quelle: claribu)

Dank intensivster Trainingsvorbereitung (Danke Inka!) erschwammen die Perlen nicht nur 11 Einzelmedaillen sondern auch
4 x Bronze
- 4 x 50m Lagen Mixed (Gudrun, Clarissa, Karl, Michael L.)
- 4 x 50m Lagen Frauen (Gudrun, Clarissa, Ute A., Kirsten)
- 4 x 50m Freistil Mixed (Arnd, Ute B., Ute A., Carsten)
- 4 x 50m Freistil Männer (Matthias, Christian, Jörg, Michael L.)
und 1 x Silber:
- 4 x 50m Freistil Frauen (Gudrun, Ute B., Ute A., Kirsten) in den Staffeln.

Beim Einschwimmen am Freitag Morgen war man sich schnell einig, daß das leicht gesalzene Wasser nicht besonders griffig sei.
Hinzu kam die gnadenlos auf uns herabscheinende Sonne, der die Veranstalter grade mal 4 Sonnenschutz-Zelte entgegenzusetzen hatten. Auf der Suche nach einem der wenigen Klos konnte man schon mal ein paar Gram hart erkämpftes Gratiswassers ausschwitzen, doch der guten Stimmung unter den mehr als 400 Teilnehmerinnen und Teilnehmern tat dies keinen Abbruch.
Ein stets wacker der Hitze trotzendes Grüppchen Rheinperlen feuerte alles an, was im Wasser zappelte und rheinperlentypische
Arm- und Beinverrenkungen vollzog.
War man grade nicht mit einer der wesentlich anstrengenderen Sportarten "Verteidigung eines Schattenplatzes" oder
"Nachbars-Rücken-Einkremen" beschäftigt, durfte man sich beim Schwimmen abkühlen.
Das war zwar auch anstrengend, wurde aber tatkräftig von den vielen freundlichen, hellblau-belaibten Wettkampfrichtern
unterstützt. Diese waren ebenfalls auf der ständigen Suche nach Schatten, sichtbar bestrebt, sich nicht unbeliebt zu machen
und zeigten großen Respekt vor den genial abgestimmten Staffelwechseln einiger Teams.

Am Abend des letzten Wettkampftages war die Freude bei allen Teilnehmern, Schiedsrichtern, Volunteers, Badekappenverkäufern,
Sandwichschmierern und Zuschauern groß - sei es darüber, daß die Sonne hinter dem Berg verschwand,
daß man den MontJuic nun zum wahrscheinlich letzten Mal hinabsteigen würde, oder daß man 'es' mal wieder geschafft hatte.